Bunte Innenwelten
Wegen Unsicherheit verschlossen
Jonas erzählt, warum Introvertiertheit nicht bedeutet, allein sein zu wollen. Er spricht über soziale Unsicherheit, die Angst vor Ablehnung & darüber, wie schwer es sein kann, Gespräche zu beginnen oder aufrechtzuerhalten. Außerdem erzählt er, was ihm geholfen hat, sich mehr zu öffnen.

Julia:
Du bist häufig allein unterwegs und besuchst auch allein Veranstaltungen. Fällt dir das grundsätzlich schwer?
Jonas:
Nein, das ist eigentlich kein Problem. Auch wenn ich allein im Urlaub bin, in ein Museum oder Restaurant gehe und dort bezahlen oder bestellen muss, funktioniert das. Mit einzelnen Menschen oder wenigen Personen gleichzeitig zu sprechen, fällt mir leichter. In einer Gruppe mit acht, neun oder zehn Menschen wird es schwieriger.
Chris:
Bei sozialen Ängsten geht es häufig um die Furcht, von anderen bewertet zu werden. Gedanken wie „Was denkt die Person, wenn ich etwas sage?“ oder „Finden mich jetzt alle komisch?“ können dann eine Rolle spielen. Kennst du solche Gedanken?
Jonas:
Ja, teilweise. Es kommt darauf an, ob ich die Menschen später wiedersehe. Wenn mir im Urlaub ein Missgeschick passiert und ich weiß, dass ich die Leute nie wieder treffen werde, ist es mir eher egal. Wenn das bei der Arbeit passiert und ich die Menschen immer wieder sehe, beschäftigt mich das stärker. Ich habe schon erlebt, dass etwas lange nachgetragen wurde.
Julia:
Wie ist es für dich, vor anderen Menschen zu sprechen oder im Mittelpunkt zu stehen?
Jonas:
Teilweise ist es unangenehm, teilweise nicht. Bei einer Veranstaltung stand ich einmal mit einer Person, der ich sehr vertraute, ganz vorn in Richtung Bühne. Dort waren ungefähr 20 bis 40 Menschen, die uns sehen konnten. Wir haben zusammen getanzt. Weil wir einander vertrauten und das gemeinsam überwanden, war es ein sehr schönes Gefühl.
Allein hätte ich mich eher seitlich oder weiter hinten hingestellt. Wenn ich vor zehn Menschen einen Vortrag halten müsste, hätte ich schon Angst.
Julia:
Wie fällt dir Small Talk mit fremden Menschen?
Jonas:
Small Talk fällt mir schwer. Wenn mich jemand anspricht, kommt es auf die Person und die Situation an. Ist das Gespräch entspannt, kann es funktionieren. Mit einer einzelnen Person oder in einer kleinen Gruppe habe ich im Alltag meistens kein Problem. Wenn aber viele andere Menschen warten oder zuhören, versuche ich eher, schnell aus dem Gespräch herauszukommen.
Julia:
Es gibt Menschen, die sich beim Essen in der Öffentlichkeit stark beobachtet fühlen. Wie ist das bei dir?
Jonas:
Allein in ein Restaurant zu gehen, ist für mich kein Problem. Natürlich sind die ersten Blicke manchmal unangenehm, wenn jemand allein hereinkommt. Das hindert mich aber nicht daran, hineinzugehen. Auch gemeinsames Essen in einer Gruppe ist kein Problem.
Julia:
Wie ist es mit Telefonaten und Behördengängen?
Jonas:
Vor allem das Telefonieren fiel mir früher schwer. Durch meine Arbeit hat es sich in den letzten ein bis zwei Jahren verbessert. Dort gehe ich inzwischen auch bei unbekannten Nummern ans Telefon, ohne lange zu überlegen. Privat kommt es darauf an, weil unbekannte Anrufe auch Spam sein können.
Julia:
Wie gehst du mit Kritik um?
Jonas:
Wenn sie gerechtfertigt und konstruktiv ist, ist sie in Ordnung. Wenn sie ungerechtfertigt, übertrieben oder mit Beleidigungen verbunden ist, fällt mir der Umgang damit schwer.
Manchmal erkenne ich schon an den Blicken oder am Verhalten von Menschen, dass gleich etwas Negatives kommen könnte. Dann fühle ich mich schnell überwältigt und möchte am liebsten den Raum verlassen. Im Nachhinein merke ich allerdings oft, dass ich es mir schlimmer vorgestellt habe, als es tatsächlich war.
Julia:
Wo liegen für dich die größten Schwierigkeiten im Alltag?
Jonas:
Fremde Menschen anzusprechen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften aufzubauen. Dahinter steckt die Angst vor Ablehnung oder vor einer komischen Reaktion.
Julia:
Gab es in der Vergangenheit konkrete Erfahrungen, die dich dabei geprägt haben?
Jonas:
In der Schulzeit hatte ich Probleme mit Ausgrenzung. Ich fragte einmal einen Klassenkameraden, ob wir uns freundschaftlich treffen könnten. Er sagte einfach: „Nein, hau ab.“ So etwas ist heftig und prägt einen.
Die Schwierigkeiten begannen ungefähr auf der weiterführenden Schule. Durch Mobbing zog ich mich immer mehr zurück und dachte irgendwann: Dann mache ich eben alles allein. Ich lernte, allein zu sein, allein zu reisen und allein Veranstaltungen zu besuchen. Dabei habe ich wahrscheinlich auch verlernt, auf andere Menschen zuzugehen und Kontakt aufzunehmen.
Julia:
Du sagst, dass du grundsätzlich ein ruhiger und introvertierter Mensch bist. Wird diese Ruhe häufig falsch interpretiert?
Jonas:
Ja. Dann heißt es: „Der redet sowieso nichts“ oder „Rede doch einmal, du hast einen Mund dafür.“ In einem Verein saß ich einmal neben einem älteren Mann. Weil ich so ruhig war, sagte er provokant: „Du bist so laut, ich brauche gleich Ohrstöpsel, wenn ich neben dir sitze.“
Das Problem ist, dass Menschen erwarten, man müsse ständig viel reden, sich einbringen und Geschichten erzählen. Als introvertierter Mensch kann man das nicht immer.
Julia:
Du wünschst dir aber auch selbst, leichter Kontakte knüpfen und Freundschaften aufbauen zu können. Was hast du bereits versucht?
Jonas:
Wenn mich jemand etwas fragt oder ich selbst etwas fragen muss, versuche ich, meine Antwort ein wenig auszuschmücken und weiterzureden. Trotzdem brechen Gespräche häufig schneller ab, als ich erwartet habe.
Julia:
Liegt das daran, dass du nichts mehr zu sagen hast, oder traust du dich nicht, das auszusprechen, was dir durch den Kopf geht?
Jonas:
Ich habe etwas gesagt und weiß dann nicht, wie es weitergehen soll. Es fühlt sich an, als müsste ich das Gespräch auf Zwang fortsetzen. Ich weiß nicht, was ich noch sagen oder welche Frage ich stellen könnte, ohne komisch bewertet zu werden.
Im Nachhinein fallen mir meistens Dinge ein, die ich noch hätte sagen oder fragen können. Dann finde ich es schade, dass sie mir in der Situation nicht eingefallen sind. In diesem Moment ist mein Kopf einfach leer.
Chris:
Hast du schon einmal versucht, dir allgemeine Fragen oder Gesprächsthemen vorzubereiten?
Jonas:
Bei fremden Menschen ist das schwierig. Ich weiß nicht, wofür sich die Person interessiert und ob sie überhaupt ein Gespräch mit mir führen möchte. Man kann fragen: „Wo wohnst du?“ Dann sagt die Person, wo sie wohnt, und das Gespräch ist wieder vorbei.
Julia:
Fällt es dir leichter, wenn extrovertierte Menschen auf dich zukommen?
Jonas:
Ja. Wenn jemand auf mich zugeht, ein Thema beginnt und mich in das Gespräch einbezieht, kann ich meistens mitreden. Selbst etwas anzufangen, ist deutlich schwieriger.
Bei Veranstaltungen höre ich manchmal, worüber andere Menschen sprechen. Wenn sie beispielsweise über die Veranstaltung reden, könnte ich theoretisch etwas beitragen. Meistens halte ich mich trotzdem heraus. Selbst wenn ich eine hilfreiche Antwort gebe, weiß ich danach wieder nicht, wie das Gespräch weitergehen soll.
Chris:
Hast du grundsätzlich Interesse an solchen Gesprächen oder bist du auch zufrieden, wenn dich niemand anspricht?
Jonas:
Wenn ich allein auf einer Veranstaltung bin und jemand spricht mich an, ist das kein Problem. Wenn mich den ganzen Abend niemand anspricht, ist es auch in Ordnung. Manchmal finde ich es aber schade.
Wenn ich beispielsweise allein in einer Bar oder Diskothek sitze und sehe, wie eine Gruppe gemeinsam Spaß hat, denke ich schon, dass es schön wäre, dazuzugehören. Gleichzeitig traue ich mich nicht, einfach hinzugehen und zu fragen, ob ich mich anschließen darf. Ich habe Angst vor einer Ablehnung oder davor, mich aufzudrängen.
Julia:
Gab es Situationen, in denen Menschen von sich aus auf dich zugegangen sind?
Jonas:
Vor einigen Jahren sprach mich in einer Bar eine Gruppe an. Sie erzählten, dass sie im Sommer an einen See fahren wollten, und fragten, ob wir Kontaktdaten austauschen möchten. An diesem Abend hatte ich das Gefühl, dass wir uns gut verstanden.
Danach ist trotzdem nichts daraus geworden. Sie meldeten sich nicht, und ich wartete darauf, dass sie mir schreiben. Ich hätte selbst nachfragen können, habe mich aber nicht getraut.
Julia:
Du hast auch erzählt, dass ruhigere Menschen in Gruppen manchmal vergessen werden.
Jonas:
Ja. In der Schulzeit wollte ich mit einem angeblichen Freund und weiteren Leuten auf ein Festival gehen. Wir hatten das Wochenende geplant, und er wollte die Tickets bestellen. Am Ende bekam ausgerechnet ich kein Ticket.
Ähnliches erlebe ich auch bei der Arbeit: Alle anderen bekommen eine Information, aber mir wird sie nicht gesagt. Wenn so etwas ständig passiert, ist es deprimierend. Man denkt irgendwann: Dann mache ich eben alles allein. Wenn man immer wieder – vielleicht auch unbeabsichtigt – ausgeschlossen oder vergessen wird, hat man irgendwann keine Lust mehr. Auf diese Weise sind bei mir auch schon Kontakte oder Freundschaften zu Ende gegangen.
Chris:
Selbst wenn kein böser Wille dahintersteckt, kann das nachvollziehbarerweise verletzend sein. Gleichzeitig bleibt die Frage, ob man selbst noch einmal nachhaken kann.
Jonas:
Dann denke ich oft: Dränge ich mich damit nicht zu sehr auf?
Chris:
Woran merkst du, dass eine soziale Situation gerade schwierig für dich wird?
Jonas:
Ich merke es daran, dass ich nicht weiß, was ich antworten soll, oder nur noch „Ja“ und „Nein“ sage. Eigentlich möchte ich weiterreden und das Gespräch aufrechterhalten, aber es funktioniert nicht.
Innerlich werde ich unruhig und hibbelig. In extremen Situationen bekomme ich vielleicht eine etwas schweißige Stirn. Andere Menschen sehen diese innere Unruhe wahrscheinlich nicht. Sie nehmen nur wahr, dass ich ruhig bin und sehr kurze Antworten gebe.
Julia:
Dadurch kann beim Gegenüber der Eindruck entstehen, dass du keine Lust auf das Gespräch hast.
Jonas:
Ja. Deshalb werden Gespräche wahrscheinlich manchmal abgebrochen, obwohl ich eigentlich gern weiterreden würde.
Julia:
Bevor ich dich besser kannte, ging es mir mit dir manchmal genauso. Ich versuchte, ein Gespräch zu führen, und bekam nur ein „Ja“ oder „Nein“. Dann dachte ich, meine Fragen seien dir unangenehm oder du hättest keine Lust auf das Gespräch. Deshalb zog ich mich zurück, um dich nicht zu bedrängen. Erst später habe ich verstanden, wo deine Schwierigkeiten liegen.
Kannst du Menschen in deinem Umfeld erklären, dass dir Gespräche manchmal schwerfallen?
Jonas:
Die Menschen, die mich gut kennen, wissen und akzeptieren das. Sie sprechen Themen an, bei denen sie wissen, dass sie mit mir darüber reden können, und animieren mich, mehr zu erzählen. Das funktioniert allerdings nur mit Menschen, die mich einigermaßen gut kennen.
Wenn ich mich mit jemandem länger und sicherer fühle, brauche ich dieses Anschubsen irgendwann nicht mehr und kann auch selbst Gespräche beginnen.
Julia:
In größeren Gruppen bleibst du trotzdem häufig ruhiger, auch wenn du die Menschen kennst. Was hilft dir dort?
Jonas:
Je mehr Menschen anwesend sind, desto ruhiger bin ich. In kleinen Gruppen rede ich mehr. Auf unserer Gruppenfahrt haben wir zum Beispiel zu dritt Karten gespielt. Durch diese gemeinsame Aktivität kam ich von selbst ins Gespräch.
Julia:
Auf der Gruppenfahrt hast du außerdem ein sehr persönliches Problem zunächst mit einzelnen Menschen und später mit der ganzen Gruppe besprochen. Wie kam es dazu?
Jonas:
Ursprünglich wollte ich das Thema gar nicht so groß machen. Ich sprach zuerst während der Autofahrt mit einer Person und danach mit dir. Innerhalb einiger Wochen erfuhren immer mehr Menschen davon. Das war aber positiv. Irgendwann dachte ich: Jetzt wissen es ohnehin fast alle, dann können wir auch gemeinsam darüber reden.
Julia:
Hat dir diese Erfahrung im weiteren Verlauf geholfen?
Jonas:
Ja, auf jeden Fall. Das Thema hat mich mit den Menschen verbunden. Im Gruppengespräch brachten auch andere ihre eigenen Erfahrungen ein. Dadurch hat sich mein Blick auf die gesamte Gruppe ins Positive verändert. Ich habe gemerkt, dass man dort mit jedem über alles reden und auch in der ganzen Gruppe ein Problem ansprechen könnte.
Julia:
Was möchtest du Menschen sagen, die Introvertiertheit von außen erleben?
Jonas:
Introvertierte Menschen sind ruhiger und zurückhaltender. Sie können aber genauso großes Interesse daran haben, sich mit anderen zu unterhalten, und möchten genauso akzeptiert werden wie extrovertierte Menschen.
Julia:
Was hat sich seitdem verändert?
Jonas:
Früher war ich noch zurückhaltender. Ich traute mich kaum zu reden, selbst wenn ich die Menschen schon länger kannte. Mittlerweile kann ich etwas mehr sprechen. Dabei haben mir die Selbsthilfegruppe und auch meine Arbeit geholfen. Bei der Arbeit kann man sich nicht immer zurückziehen oder eine Situation verlassen. Man muss manchmal reden, auch wenn man gerade nicht möchte.
Wenn alle anderen reden und ich selbst nichts sage, habe ich das Gefühl, nicht dazuzugehören. Dadurch setze ich mich auch selbst unter Druck, weil ich dabei sein möchte.
Auf Gruppenfahrten verbringt man mehrere Tage miteinander und lernt andere Perspektiven kennen. Wenn man ein Problem anspricht, merkt man manchmal, dass es gar nicht so schlimm ist, mit anderen darüber zu reden, weil sie eigene Erfahrungen gemacht haben.
Julia:
Wie bist du ursprünglich zu der Selbsthilfegruppe gekommen?
Jonas:
Ich fuhr zunächst als Begleitung meiner Partnerin mit auf eine Gruppenfahrt. Vorher hatte ich mich nicht mit Selbsthilfegruppen beschäftigt und wusste nicht, ob die Gruppe zu mir passen würde.
Ich war zuvor in mehreren Vereinen und in einem davon ungefähr 15 Jahre lang. Dieser Verein tat mir irgendwann nicht mehr gut. In der Selbsthilfegruppe wusste ich, dass alle bestimmte Probleme haben und man sich vielleicht leichter öffnen kann. Ich merkte, dass die Menschen zu mir passen und ich dort lernen könnte, mich mehr zu öffnen. Deshalb bin ich geblieben, auch nachdem meine damalige Partnerin nicht mehr Teil der Gruppe war.
Julia:
Gibt es zum Abschluss noch etwas, das du gern festhalten möchtest?
Jonas:
In einem Freundeskreis oder einer Gruppe wäre es hilfreich, wenn extrovertierte Menschen auch auf die Ruhigeren zugehen, sie in ein Gespräch einbeziehen und nicht einfach am Rand stehen lassen.
Julia:
Also nicht vorschnell annehmen, eine ruhige Person habe kein Interesse, sondern im Zweifel nachfragen?
Jonas:
Ja. Introvertierte Menschen trauen sich häufig nicht, selbst anzusprechen, dass sie gern mitreden würden. Auf der Gruppenfahrt haben einige versucht, mich in Gespräche einzubeziehen. Dadurch fühlte ich mich in der Gruppe angenommener. Es nimmt eine Hürde, wenn man nicht selbst das Gespräch beginnen muss.
Julia:
Was können introvertierte Menschen selbst versuchen?
Jonas:
Man kann sich zunächst einer vertrauten Person öffnen, auch wenn es schwerfällt, über die eigenen Probleme zu sprechen. Man kann mit ihr üben, ein Thema anzufangen und ein Gespräch zu führen. Wenn das bei vertrauten Menschen besser klappt, kann man später versuchen, auch mit weniger vertrauten Personen ein Gespräch zu beginnen.
Es kann außerdem helfen, einer Person, mit der man künftig häufiger zu tun haben wird, offen zu sagen, dass einem Gespräche schwerfallen. Das nimmt Druck. Dann kann man mit genau dieser Person immer wieder üben, selbst auf sie zuzugehen und Themen anzufangen.
Chris:
Wir haben heute viel von dir erfahren und hoffen, dass deine Erfahrungen auch den Leserinnen und Lesern etwas geben können. Vielen Dank für deine Offenheit. Wir wünschen dir alles Gute auf deinem weiteren Weg.
Jonas:
Menschen stecken andere gern in Schubladen: „Der redet nichts, der ist ruhig.“ Wenn man dann irgendwann mehr spricht, kommen Bemerkungen wie: „Was ist denn mit dem los?“ Dadurch wird es wieder unangenehm, sich zu öffnen. Auch wenn man übt, offener zu sein, ist das jedes Mal eine neue Überwindung.
Julia:
Wenn eine sonst ruhige Person plötzlich mehr spricht, könnte man das deshalb einfach unkommentiert und unbewertet stehen lassen. Man kann sich darüber freuen, ohne die Person vor allen anderen darauf hinzuweisen.
Ich finde es sehr mutig, dass du dich an diesem Projekt und dem Interview beteiligt hast. Wir sprechen zwar nur zu dritt, aber deine Worte werden später von anderen Menschen gelesen. Du hast damit genau das getan, was du auch anderen rätst: dich ausprobiert, dich einer schwierigen Situation gestellt und einen weiteren Schritt gemacht.
Hinweis zur Anonymität: Der Name der interviewten Person wurde auf eigenen Wunsch geändert. „Jonas“ ist ein frei gewählter Name.
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